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Das Konzert, zu dem wir Sie heute herzlich einladen, bringt Gegensätze zusammen: da ist System und Leidenschaft, Gedankenreinheit und rebellischer Aufschwung. Die Musik von Johann Sebastian Bach, die das Konzert eröffnet, ist wahrhaftig universal: sie bringt die Gedanken in Ordnung und reinigt die Seele. Nicht umsonst behauptete der andere Musikgenie Hector Berlioz, dass „Bach ist Bach, wie Gott eben Gott ist“. Die Weltanschauung der Barock-Epoche, der wir Bach zu verdanken haben, verbindet lineares Denken mit der Diversität der Kontraste und der Lebhaftigkeit der Seele. Wenn Beethoven und die Wiener Klassik, der er entsprang, in erster Linie vertikal denken, an Fortschritt glauben und ideale Werte anstreben, dann war Barock eine Zeit, wo man nicht nach dem Kopf, sondern nach dem Herzen entschied.

Bachs feine Harmonien werden durch virtuose Passagen von Kreisler und Paganini abgewechselt. Ein würdiger Vertreter der österreichischen Geigenvirtuosen der Belle Époque und ein begabter Komponist, Fritz Kreisler repräsentierte treffend seine Zeit und sprach ihre Sprache. Nach Kreisler folgt im Rahmen des heutigen Konzerts Niccolò Paganini, der berühmte „Teufelsgeiger“, mit seinem Paradestück, die Caprice Nr. 24. In der Geigenmusik gibt es nichts Bekannteres: in den zweihundert Jahren seiner Geschichte wurde die Caprice Nr. 24 einem guten Dutzend anderer Kompositionen zugrunde gelegt. Sie gehört wahrlich zum Weltkulturerbe, so wie Mona Lisa in der Malerei.

Der Geiger Yury Revich, den wir heute hören, ist bereits in seinen Zwanzigern ein facettenreicher Künstler von unglaublicher Reife und Kreativität. Als Preisträger des ECHO Klassik 2016 "Newcomer des Jahres", "Young Artist of the Year 2015" bei den International Classical Music Awards und "Young Musician of the Year" des Beethoven Center Vienna gehört er zu den ausdrucksstärksten und vielseitigsten Musikern seiner Generation. Der Aufführungsort ist ebenfalls unkonventionell und erwähnenswert: es ist das Wiener Riesenrad. Das Riesenrad wurde im Jahr 1897 zum 50. Thronjubiläum des Kaisers Franz Josephs I. errichtet und galt damals als eines der größten Riesenräder der Welt. Das Rad steht im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt und ist ein Wahrzeichen Wiens. Von dem höchsten Punkt des Riesenrads (ca. 65 m) öffnet sich ein atemberaubendes Panorama auf die Stadt Wien und die Donau. 

Johann Sebastian Bach
Gavotte aus der Partita Nr. 3 E-Dur für Violine solo, BWV 100
Adagio aus der Sonate Nr. 1 g-Moll für Violine solo, BWV 1001

Fritz Kreisler
Recitativo und Scherzo-Caprice für Violine solo

Niccolò Paganini
Caprice Nr. 24

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Kommentare

Lussja

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Katerina G.

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