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Vor ca. hundert Jahren meinte der große russische Opernsänger Fjodor Schaljapin, dass man beim Singen am besten aufs Cello hören sollte: kein anderes Instrument klingt so beseelt und der Menschenstimme so nah. Hundert Jahre vor Schaljapin hat der junge Beethoven seinerseits das herausragende Potential des Cellos erkannt. Um die Musikliebhaber seiner Zeit vom Cello zu überzeugen, schrieb der Komponist zwei neuartige Sonaten für Cello und Klavier (op. 5). Die Besonderheit der Sonate g-Moll op. 5,2, ebenso wie die ihres Schwesterwerks, besteht darin, dass es die weltweit ersten Werke ihrer Art sind, in denen das Cello eine gleichberechtigte Rolle neben dem Klavier einnimmt. Die beiden Instrumente führen einen lebhaften Dialog, was von den aufführenden Interpreten ein besonderes Feingefühl erfordert.

Die Sonate g-Moll op. 5,2, die wir heute hören, befindet sich in sehr guten Händen: das Stück wird von der 19-jährigen Anastasia Ushakova aufgeführt. Trotz ihres jungen Alters hat die begabte Musikerin bereits zahlreiche internationale Musikpreise gesammelt und kann ihren Fans die Zusammenarbeit mit hochrangigen Orchestern aus der ganzen Welt vorweisen. Nebenbei verfügt Anastasia über genug Elan und Energie, um einen eigenen Musikfestival zu gründen. Seien Sie gespannt!

Ludwig van Beethoven
Cellosonate Nr. 2 g-Moll op. 5, 2 (1796)

Adagio sostenuto ed espressivo – Allegro molto più tosto presto
Rondo: Allegro

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