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Ganz anders präsentiert sich die Sonate No. 6 (Op. 10, No 2). Der erste Satz ist, ganz im Gegensatz zum dramatischen und zielgerichteten Kopfsatz von der 5. Sonate, ein heiteres, unternehmungslustiges und streckenweise sogar witziges Stück. Die unterschiedlichsten musikalischen Ideen werden in diesem Satz in quasi improvisatorischer Manier verknüpft. Höchst bemerkenswert ist die „falsche“ Reprise mit dem Hauptthema in D-Dur: nach ein paar Takten stellt sich beim Zuhörer das Gefühl ein, dass etwas nicht stimmt, doch dann folgt auch schon die, immer mit Erleichterung aufgenommene, Modulation zurück nach F-Dur. Ein äußerst wirkungsvoller Effekt! Der zweite Satz ist ein mysteriöses Charakterstück, das durchaus auch aus Schuberts Feder stammen könnte. Das abschließende Presto in Fugato-Manier gehört mit zum brillantesten, was Beethoven für Klavier gesetzt hat.

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